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Aktuelles
	
# Pressemitteilung 31. Januar 2024



Die Verbrauchermitglieder der Genossenschaft Faircoop rufen alle Bürger dazu auf, die Bauern zu unterstützen.

	
	
In einem dringenden Appell zur Solidarität fordern die 1.500 Verbraucheraktionäre der Genossenschaft Faircoop die Bürger auf, die belgischen Bauern aktiv zu unterstützen, die auf unseren Straßen protestieren. Sie erleben bereits seit geraumer Zeit den unerträglichen Druck einer Politik, die die wesentliche Bedeutung ihrer Rolle in unserem Land ignoriert.

Es ist entscheidend, dass die Bürger verstehen, dass belgische Bauern gegen beispiellose Herausforderungen kämpfen, um die Qualität unserer Lebensmittel und die Umwelt nachhaltig zu erhalten. Ohne sie besteht die Gefahr, dass die Regale in den Geschäften leer bleiben. Wenn man bedenkt, dass das Durchschnittsalter der Bauern über 55 Jahre liegt und nur 12% von ihnen mit einer Übernahme ihres Betriebs rechnen können, ist es dringend geboten zu handeln.

Die Krise, die die belgische Landwirtschaft bedroht, ist vielschichtig. Jüngere Generationen zeigen wenig Interesse daran, das Erbe anzutreten. Darüber hinaus erleben Bauern anstrengende Arbeitsbedingungen und untragbare Einkommen. Welche Berufsgruppe würde sich darauf einlassen, rund um die Uhr für ein bescheidenes Gehalt zu arbeiten? Dies noch abgesehen von den zahlreichen neuen Normen, die strikt eingehalten werden müssen, und dem Druck auf unsere Bauern, ihren Betrieb zu vergrößern, um mehr Investitionen und Leistungen zu erbringen.

Alle Mitglieder der Genossenschaft Faircoop rufen zu gemeinschaftlichem Handeln auf, betonen die kritische Notwendigkeit sofortiger Unterstützung durch Regierungen und Verbraucher. Für nachhaltige Landwirtschaft sollte der Fokus auf der Stabilisierung von Einkommen liegen, anstatt künstliche Subventionen zu erhöhen.Diese Subventionen nehmen übrigens stetig ab, was die Fähigkeit des Sektors beeinträchtigt, lebensfähige Praktiken aufrechtzuerhalten.

Das mangelnde allgemeine Bewusstsein für die Herausforderungen, denen sich Bauern gegenübersehen, ist besorgniserregend. Verbraucher berücksichtigen kaum die prekäre Situation derer, die sie dennoch mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln versorgen.

Faircoop ermutigt die belgischen Bürger dazu, bewusste Entscheidungen bei ihren Einkäufen zu treffen. Der Kauf belgischer Produkte, insbesondere solcher, bei denen Bauern ein faires Einkommen erhalten, wie Fairebel, ist eine konkrete Möglichkeit, unsere Lebensmittelsicherheit zu unterstützen.

Indem Verbraucher Milch, Butter, Käse, Äpfel, Birnen und Fleisch von Fairebel kaufen, können sie wertvolle Unterstützung für diejenigen bieten, die heute für unsere Lebensmittelsicherheit kämpfen.

Es ist an der Zeit, dass sich die Bürger dieser vitalen Fragen bewusst werden und entsprechend handeln.

Für weitere Informationen und zur Unterstützung belgischer Bauern kontaktieren Sie bitte:

- Benjamin Stühl (087/68.61.03), Hauset (DE)
- Josiane André (0499/56.81.88), Vielsalm (FR)
- Jérémy China (0479/87.01.78) Champlon Ardenne (FR)
- Richard-Yves Storm (02/351.40.00), Waterloo (FR)
- Els Vanhove (0496/16.96.57), Sint-Pauwels (NL)

**Vertreter der Verbraucher in der Genossenschaft Faircoop**

Oder [info@faircoop.be](mailto:info@faircoop.be)