3 verbreitete Ansichten über Butter… (die man sofort schmelzen lassen sollte)

09.08.2018

Butter wurde lange Zeit verteufelt und als Wurzel allen Übels betrachtet, ist aber inzwischen aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse rehabilitiert. Als vitaminreiches 100-prozentiges Naturprodukt, das weniger Kalorien als Olivenöl hat, wird sie mit Freuden genüsslich wiederentdeckt!

Butter ist gesundheitsschädlich

Falsch! Butter führt dem Organismus wertvolle Nährstoffe zu. Sie ist reich an Vitamin A, das der Sehkraft, dem Schutz der Haut, dem Wachstum, der Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen förderlich ist und außerdem eine Quelle von Vitamin D, das für die Gesundheit von Knochen und Zähnen notwendig ist. Und das ist noch nicht alles! Butter enthält außerdem Vitamin E, ein Antioxidant, das die Bekämpfung der Zellalterung unterstützt. Eine in 15 Ländern mit 640.000 Personen durchgeführte Studie ergab übrigens, dass Butter das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen nicht erhöht. Sie hat also einen wohlverdienten Platz in einer ausgewogenen Ernährung, wenn sie in Maßen genossen wird (10 bis 20 g pro Tag) und wenn man sich für Qualität entscheidet!

 

Butter hat mehr Kalorien als Olivenöl

Falsch! Um die Bezeichnung „Butter“ tragen zu dürfen, muss das Produkt 82 % Fett enthalten (so viel wie Margarine). Öle dagegen bestehen aus 100 % Fett. Butter enthält also weniger Kalorien als Olivenöl: Ein Stückchen von 10 g entspricht 75 kcal gegenüber 90 kcal beim Öl.

 

Die Farbe der Butter sagt etwas über ihre Frische aus

Falsch! Die Farbe der Butter hängt von der Ernährung der Kühe ab. Im Sommer fressen diese frisches Gras, das Beta-Carotin-Pigmente enthält. Daher hat die Butter eine stärkere Gelbfärbung als die Winterbutter, die deutlich blasser ist. Hinsichtlich des Nährwertes sind beide identisch.