Programm für Schulen

Ab dem Schuljahr 2017-2018 gilt das neue europäische Programm für Schulen. Es ersetzt die europäischen Programme „Schulmilch“ und „Schulobst und -gemüse“.

Das europäische Programm für Schulen ist Teil der Gemeinsamen Agrarpolitik und wird durch den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) finanziert. Es kommt der Landwirtschaft zugute und trägt angesichts der abnehmenden Konsums von Obst, Gemüse und Milchprodukten vor allem bei Kindern und der steigenden Zahl übergewichtiger Kinder aufgrund der Essgewohnheiten mit einem zunehmenden Verzehr stark verarbeiteter Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Zucker, Salz, Fetten und Zusatzstoffen zugleich zur Gesundheitsförderung bei.

Das europäische Programm für Schulen sieht vor, dass unter Verwendung der europäischen Beihilfe und einer Beihilfe der wallonischen Region an die Schüler der Vor- und Primarschulen in der wallonischen Region, die normalen oder besonderen Ganztagsunterricht geben und von der französisch- oder deutschsprachigen Gemeinschaft organisiert oder subventioniert werden, mindestens wöchentlich und mindestens zwanzig Mal innerhalb eines Schuljahres Obst, Gemüse und/oder Milch, Milchprodukte anliefern und ausgegeben werden.

Die Beihilfehöchstgrenze beträgt 10 € pro Schüler und Schuljahr für die Abgabe und Verteilung von Obst und Gemüse und 10 € pro Schüler und Schuljahr für die Abgabe und Verteilung  von Milch und Milchprodukten.

Die Schulen wählen Lieferanten aus, deren Produkte nach den Rechtsvorschriften für das öffentliche Auftragswesen beihilfefähig sind. Sie schießen die Gelder vor und reichen vierteljährlich einen Beihilfeantrag bei der Verwaltung ein.

Damit die Ausgabe der Erzeugnisse einen möglichst großen Einfluss auf die Essgewohnheiten entwickelt, muss für jeden Schüler, der an dem europäischen Programm für Schulen teilnimmt, auch mindestens eine begleitende erzieherische Maßnahme durchgeführt von der Schule werden.

Das europäische Programm für Schulen wie es in Wallonien umgesetzt wird, ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit der Operativen Generaldirektion Landwirtschaft, Naturschätze und Umwelt des Öffentlichen Dienstes der Wallonie (GDLNU), der Wallonische Agentur für die Förderung einer Qualitätslandwirtschaft (APAQ-W), der französischsprachigen und der deutschsprachigen Gemeinschaft, des Amtes für Geburt und Kindheit und des Kollegiums der Produzenten.

Alle für die Umsetzung des Programms in Ihrer Schule notwendigen Informationen finden Sie in folgendem Dokument :